Seit inwzischen mehr als 30 Jahren führt die Goldschmiede Hofacker die erfolgreichste Uhrenmarke der Welt – Rolex. Vor kurzer Zeit ist uns ein interessanter Artikel bei www.watchtime.net aufgefallen, den wir Ihnen dringend ans Herz legen möchten.

 

5 Fakten über Rolex

Wussten Sie schon…?

Rolex ist eine Uhrenmarke, die Bekanntheit genießt, wie keine andere. Aber kennen Sie sich wirklich aus? Das UHREN-MAGAZIN präsentiert fünf Fakten über Rolex, die sogar manch’ einen Uhrenkenner überraschen werden. Hätten Sie’s gewusst?

 

Fakt #1 über Rolex: Das Konzept der Wasserdichtheit

Rolex war Pionier der Armbanduhr, den Durchbruch brachte aber die Oyster mit ihrem Konzept der Wasserdichtheit. 1927 trug die Londoner Schwimmerin Mercedes Gleitze bei ihrem Versuch, den Ärmelkanal schwimmend zu durchqueren, eine wasserdichte, goldene Rolex-Uhr an einem Halsband. Und obwohl Mercedes Gleitze den Versuch nach über zehn Stunden im eiskalten Wasser abbrechen musste, hatte die Uhr dennoch ihren Test bestanden. Hans Wilsdorf buchte die gesamte Titelseite der Daily Mail am 24. November 1927 als Anzeige für »die Uhr, die den Elementen trotzte«.

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Rolex: Oyter Perpetual Submariner Date

 

Fakt #2 über Rolex: Extreme Widerstandsfähigkeit

Die Kampagne der Kanaldurchquerung verschaffte Rolex den Durchbruch und die Firma sucht weiterhin die Partnerschaft mit extremen sportlichen Leistungen. Für die Erstbesteigung des Mount Everest im Jahre 1953 entwickelte Rolex das Uhrenmodell Explorer, das Temperaturunterschiede von bis zu 70 Grad verkraftete.

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Rolex: Explorer, 2013

Am 23. Januar 1960 tauchte ein am Bathyscaph von Jacques Piccard befestigtes Rolex-Sondermodell 10.916 Meter tief in den Marianengraben. Die Uhr, in einem extrem massiven Gehäuse mit halbkugelförmigem Glas, war dabei auf ihrer Oberfläche dem Druck von einer Tonne ausgesetzt. Anlässlich der Tauchfahrt des US- Filmers James Cameron hat Rolex gerade ein neues Modell der Deepsea lanciert.

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Rolex: Deepsea D-Blue Dial Edition, 2014

 

Fakt #3 über Rolex: Weitreichende Innovationen

Der von Rolex entwickelte Selbstaufzug machte im Jahr 1931 aus der Oyster eine Oyster Perpetual. Nach Ablauf der Patente entwickelte sich der frei drehende, beidseitig aufziehende Rotor, der die Bewegung des Uhrenträgers nutzt, um über einen Gleichrichter die Aufzugsfeder zu spannen, zum Industriestandard. 14 Jahre später kommt mit der Datejust das augenblicklich um Mitternacht springende Datum in einem Fenster auf dem Zifferblatt bei drei Uhr hinzu.

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Erste Rolex Datejust (1945) mit Fensterdatum

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1953: Submariner Referenz 6204.
Eine ähnliche Uhr kostete 2009 bei Antiquorum 30.000 CHF

Die 1953 lancierte Submariner gilt bis heute als Taucheruhr schlechthin und ist durch das später entwickelte Dreifachdichtungssystem »Triplock« bis 300 Meter wasserdicht.

 

Fakt #4 über Rolex: Unabhängigkeit

Auch eine Rolex-Uhr mit chronometerzertifiziertem Mechanikwerk geht zwanzig bis fünfzigmal schlechter als eine billige Quarzuhr aus dem Kaufhaus. Doch André Heiniger, der unmittelbare Nachfolger Hans Wilsdorfs, sah die baldige Banalisierung der Quarztechnik voraus und schaffte es, der mechanischen Uhr das Image eines Statussymboles zu verschaffen, dessen Träger es nicht auf die Sekunde ankommt. Unter seinem Sohn Patrick vollzog Rolex energisch eine vertikale Integration seiner Produktion und verschaffte sich größtmögliche Unabhängigkeit von Zulieferern.

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Patrick Heiniger, ehemaliger Rolex-CEO

 

Fakt #5 über Rolex: Berühmte Rolex-Träger

Rolex steht in enger Beziehung zu einigen echten Berühmtheiten. Die bekannteste Verbindung ist vermutlich jene zum fiktiven Charakter James Bond. Die Meinungen der Rolex-Sammler gehen auseinander, wann welches Rolex-Modell in welchem Film erschien.

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Im ersten Kinofilm (1962) trug James Bond eine Rolex Submariner.
Die Referenz 6538 wird deshalb bis heute “James Bond Sub” genannt.

Ian Fleming selbst, der Autor der Originalbücher, erwähnt nur in einem der 14 Bände eine Rolex Oyster Perpetual, in den anderen Büchern wird lediglich die Marke genannt. Aber es gibt noch weitere Rolex-Uhren, die von Persönlichkeiten getragen wurden und bei Sammlern entsprechend begehrt sind. Dazu gehört zum Beispiel die “Paul Newman Daytona”. Ihre Besonderheit zeigt sich mit dem Zifferblatt: Ein schwarz-weißes Rund, das manchmal auch rote Akzente aufweist. Wie so häufig bei Kultuhren ist der Ursprung der berühmten Verbindung nicht zweifelsfrei zu bestimmen. Ein weiterer Kultschauspieler und Rennfahrer, der mit Rolex in Verbindung gebracht wird, ist Steve McQueen. McQueens Name wird häufig mit dem Modell 1655 Explorer II verbunden – das Originalmodell mit dem großen orangefarbenen Zeiger. Allerdings scheint es keine Bilder von ihm mit dieser Uhr zu geben. Stattdessen zeigt ihn ein Foto, auf dem er die Referenz 5512 ohne Datum trägt: eine Chronometer-zertifizierte Submariner.

 
 
Übrigens: Unser von Rolex zertifizierter Uhrmachermeister, Ronald Förster, kümmert sich gerne um die Pflege Ihrer Schätze!
 
 
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