Den meisten wird es sicher schon einmal aufgefallen sein: Ob auf Fotos, in der Vitrine oder im Schaufenster – auf analogen Uhren ist es meisten zehn Minuten nach Zehn.

Das ist natürlich kein Zufall. Allerdings gibt es verschiedene Erklärungen dafür, warum bei präsentierten Uhren fast immer der kleine Zeiger auf der Zehn und der große auf der Zwei stehen.

„GMT-Master II“ von Rolex

Am häufigsten ist der Vergleich mit einem Lächeln mit hochgezogenen Mundwinkeln. Das Zifferblatt zeigt also so etwas wie ein Smiley und soll für gute Laune beim Betrachter sorgen. Andere sehen in dieser Zeigerstellung das Victory-Zeichen, welches ebenfalls in Hochstimmung versetzen soll. Manche vermuten hingegen, dass zehn Minuten nach zehn einfach eine angenehme Uhrzeit sei: morgens wie abends. Am Morgen ist es eine gute Zeit, um aufzustehen: man ist ausgeschlafen, aber es ist noch nicht Mittag und der ganze Tag liegt vor einem. Und um 22.10 Uhr ist der Abend noch jung und man kann noch alles, muss aber nichts mehr machen.

Die Thesen der »freundlichen Uhrzeiger« wurden übrigens 2007 von Psychologie-Studenten an der Uni Jena untersucht. Dafür wählten 115 Testpersonen aus Uhren mit lächelnder und genau gegenteiliger Zeigerstellung aus. Das Ergebnis: Es wurde weder mehrheitlich zum „lächelnden” noch zum „traurigen“ Zifferblatt gegriffen.

Denn wirklich entscheidend für lang anhaltende Freude an unseren Zeitmessern sind deren gekonntes Design, die hochwertigen Materialien und die präzise Technik. Für noch mehr gute Laune sorgen wir außerdem mit unserer individuellen und kompetenten Beratung – und das macht auch uns Spaß!

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