Jazz der Extraklasse

Am 15. März erlebten Musik-Liebhaber ein ganz besonderes Konzert in der Alten Kirche Spay der Franz-Krautkremer-Stiftung, die sich der Kunst- und Kulturförderung verschrieben hat.

Daniel Stickan, Uwe Steinmetz und Simin Tander

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Zu Ehren von Paul Otto Hofacker, dem Gründer der Goldschmiede Hofacker, bot das Trio Daniel Stickan (Kirchenorgel & Jazzpiano), Uwe Steinmetz (Saxophon) und Simin Tander (Gesang) ein einzigartiges Konzert.

Alle drei Musiker hegen eine große Leidenschaft für die Singer-Songwriter-Szene der USA. Und so interpretieren sie in eigenen Arrangements die Songs von Joni Mitchell, Tom Waits, Leonard Cohen, Bob Dylan und anderen und verleihen diesen so eine ganz neue und aufregende Spiritualität.

Am Freitagabend begeisterten die Künstler das Publikum unter anderem mit einer Neuinterpretation von „Between the Bars“ von Elliot Smith, einer Jazz-Version von „My favourite Things“ von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein sowie der Eigenkomposition „De Kor Aman“ von Simin Tander in Paschtunisch, der Sprache ihres afghanischen Vaters. Sie bezauberte die Gäste mit ihrer weichen und ausdrucksstarken Stimme, die sich durch eine große Bandbreite von Pop bis Klassik auszeichnet.

Daniel Stickan entlockte der Kirchenorgel und dem Flügel überraschende und moderne Jazztöne. Gemeinsam mit Uwe Steinmetz am Saxophon schuf das Trio faszinierende Klangwelten in dem historischen Ambiente der Alten Kirche Spay – ein musikalische Erlebnis der ganz besonderen Art. Fotos: Sarah Reuther (Fotostudio Reuther)

Der gute Zweck

 

 

Das Publikum war begeistert und forderte mit anhaltendem Applaus zwei Zugaben ein, bevor sie den Abend bei Wein und Fingerfood ausklingen ließen und die Gelegenheit für anregende Gespräche mit den Künstlern nutze. Die Erlöse aus den Eintrittskarten hat die Familie Hofacker auf 3.500 Euro erhöht und spendet diese der Organisation „Helft uns Leben e.V.“ der Rhein-Zeitung. Fotos: Sarah Reuther (Fotostudio Reuther)

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Alte Kirche Spay

Ganz nah am Rheinufer bauten die Bürger von Spay 1670 ihre Pfarrkirche, als typischen barocken Saalbau. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie zu klein und baufällig. Man entschloss sich zu einem großen, modernen Neubau, und die nun alte Kirche überließ man ihrem Geschick. Zuletzt standen nur noch der Turm und die Umfassungsmauern, bis ein beherzter Bürger die Ruine 1977 erwarb. Franz Krautkremer baute die Reste zum Kultur- und Konzertraum aus und gründete zur weiteren Nutzung eine Stiftung, die hier wunderbar intime Veranstaltungen durchführt

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