In unserem Goldschmiedeatelier entstehen täglich neue Schmuckstücke: Hier entwickeln und fertigen wir sowohl Unikate als auch eigene Kollektionen in Kleinserien. Die ersten Ideen und Entwürfe für neue Schmuckdesigns entspringen dabei den kreativen Köpfen der Familie Hofacker. Für die handwerkliche Umsetzung und den Einsatz der unterschiedlichen Goldschmiedetechniken wiederum sind unsere Goldschmiedemeister und -gesellen um Atelierleiter Guido Stroh zuständig – ihre Arbeit hat dabei den gleichen kreativen Anspruch wie die der Designer. Seit Juli 2006 ist Guido Stroh bei Goldschmiede Hofacker, die Leitung des Ateliers übernimmt er vier Jahre später, im Oktober 2010.

Schon als Kind hat Guido Stroh gern gebastelt, gewerkelt und sich mit Modellbau beschäftigt. So war früh klar, dass es später ein Handwerksberuf werden soll. Die Entscheidung für eine Ausbildung zum Goldschmied fällt damals recht schnell – nicht zuletzt deshalb, weil er die nötige Geduld und Ruhe mitbringen konnte. 1986 beginnt er schließlich mit der Ausbildung in Mayen seine Goldschmiedekarriere, die Meisterprüfung legt er 2000 ab. Insgesamt elf Jahre arbeitet er in Andernach, bevor Guido Strohs Weg ihn zur Goldschmiede Hofacker führt. Und obwohl er zwar selbst nach einer neuen Herausforderung gesucht hat, spielt ihm dabei eher der Zufall in die Karten: „In Andernach habe ich zu der Zeit meinen ersten Lehrling ausgebildet“, erzählt er. „Nach seiner Prüfung, bei der er Kammersieger und zweiter Bundessieger wurde, hätte er mangels Platz nur noch ein halbes Jahr in unserem Betrieb arbeiten können. Ich wollte ihm dabei helfen, eine Gesellenstelle zu finden, und habe meine Augen nach entsprechenden Anzeigen offengehalten und dabei in der Goldschmiedezeitung eine Annonce von Goldschmiede Hofacker entdeckt. Sie suchten einen Meister als Nachfolger des damaligen Werkstattleiters, der vier Jahre später in Ruhestand gehen sollte.“ In Andernach gibt es für Guido Stroh keine Aufstiegschancen mehr, er will mehr – und bewirbt sich einfach selbst für die andere Stelle. So schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe: Denn er bekommt den Job, wechselt innerhalb weniger Wochen seinen Arbeitsplatz – und erhält darüber hinaus die Stelle des Junggoldschmieds im alten Betrieb.

Fun Fact: Besagter Junggoldschmied ist inzwischen selbst Meister und arbeitet mit Guido Stroh und einer Gesellin in unserem Atelier. Im August wird außerdem ein neuer Lehrling seine Ausbildung hier beginnen.

Heute ist Guido Stroh, der damals sogar als Jahrgangsbester seine Meisterprüfung abgeschlossen hat (von über 1.400 Prüflingen!), nicht nur Mitglied des Gesellenprüfungs- und des Meisterprüfungsausschusses, sondern auch Lehrlingswart der Goldschmiedeinnung. Ob er sich jemals etwas anderes hätte vorstellen können als Goldschmied zu sein? „Niemals!“, antwortet er. „Es ist der schönste Beruf der Welt. Das Tolle daran ist, dass sich die Ideen, die man hat, handwerklich umsetzen lassen. Häufig fertigen wir anspruchsvolle Unikate, für die eigens spezielle Bewegungs- und Montagetechniken entwickelt werden müssen. Und gerade bei Goldschmiede Hofacker werden immer wieder schöne neue Schmuckstücke kreiert: eine großartige Möglichkeit, sich regelmäßig neuen Herausforderungen zu stellen.“

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