Wenn Nomos Glashütte eine Ikone neu auflegt, dann sind die Erwartungen entsprechend hoch. Die Tangente 41 Update kann diese voll und ganz erfüllen – dank einer neuen Art der Datumsanzeige.

Viele Jahre ziehen ins Land, ehe eine Uhr den Status eines Klassikers erreicht. Und selbst dann können sich nur einige Auserlesene als Ikone bezeichnen. Ein solcher Zeitmesser ist die Tangente von Nomos Glashütte, die sich im Laufe der Jahre durch ihr einzigartig geradliniges und Design diesen Titel mehr als verdient hat.

Wie erneuert man eine Ikone?

Aber eine Ikone erneuern, ohne ihr Image anzukratzen oder gar zu zerstören? Eine Frage, die sich auch die Uhrmachermeister von Nomos stellten, als es um das Update der Tangente ging. Doch genau diese Gratwanderung hat die sächsische Manufaktur mit Bravour gemeistert. Die Tangente neomatik 41 Update interpretiert das Thema Datumsanzeige ganz neu und bis dato ungesehen: in Form eines weit außen liegenden Rings, der auf dem Zifferblatt aufliegt. Dabei läuft das Datum rundherum, der aktuelle Tag wird durch zwei rote Punkte markiert. Zurückhaltend, edel, sehr gut ablesbar: Das Ringdatum passt sich ganz hervorragend in das ikonische Design der Uhr ein.

Im Inneren dieser Uhr schlägt das neue Automatikkaliber DUW 6101, erst das zweite neomatik-Kaliber der Manufaktur. Das Werk ist an sich sehr groß, doch durch die neue Größe und den um das Werk gelegten Datumsring bleibt die gesamte Uhr sehr schön flach. Insgesamt misst die Uhr im Durchmesser 40,5 Millimeter und in der Höhe 7,8 Millimeter.

Zwei Varianten der Tangente neomatik 41 Update

Zwei Ausführungen der Nomos Glashütte Tangente neomatik 41 Update sind erhältlich, deren Unterschied auf den ersten Blick nur in der farblichen Gestaltung zu liegen scheint. Die Farbgebung wird dabei von der Verarbeitung des Zifferblatts bestimmt. Bei der ersten Variante ist das Zifferblatt galvanisiert und weiß versilbert, die Zeiger sind schwarz oxidiert. Die zweite Variante hat ein galvanisiertes, mit Ruthenium veredeltes Zifferblatt. Hier sind die Zeiger rhodiniert.

Für das Gehäuse kommt in beiden Fällen Edelstahl mit einem Boden aus Saphirglas zum Einsatz. Sicheren Halt am Handgelenk erhalten die Uhren durch rembordierte Armbänder aus Horween Genuine Shell Cordovan. Dieses Leder ist dick, glatt und dicht und so besonders langlebig.

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