Der Princess Cut zählt zu den komplexesten Schliffarten und führt ebenso wie der Brillantschliff zu einer Totalreflexion. Er kombiniert zwei verschiedene Facettenschliffe und lässt quadratische Meisterwerke entstehen.

Der Schliff macht aus Diamanten und Edelsteinen prachtvolle Schmuckstücke, die verzaubern. Der Princess Cut ist ein sogenannter gemischter Schliff, da er aus zwei Schliffarten besteht: dem Kardinalschliff im oberen und dem Fächerschliff im unteren Teil des Diamanten. Nach dem Brillantschliff ist der PrincessCut der zweithäufigste Schliff für Diamanten und verleiht ihnen ein prachtvolles Farbenspiel. Mittlerweile werden auch hochwertige Farbedelsteine in dieser Form geschliffen.

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Ein beliebter Schliff, der die Herzen im Sturm erobert

Der Princess Cut zählt zu den modernen Schliffen und wurde erst gute 50 Jahre nach dem Brillantschliff entwickelt. In den 1960er-Jahren gab es erste Varianten eines quadratischen Diamantschliffs, die als Princess Cut bezeichnet wurden. Der Princess Cut, wie wir ihn heute kennen, wurde 1980 von Betazel Ambar und Israel Itzkowitz als Schliff für Diamanten entwickelt.

Typische Merkmale des Princess Cuts sind seine quadratische Grundform und das Kreuz, das in der Mitte sichtbar wird, wenn man den Stein von oben betrachtet. Die quadratische Form lässt den Stein bei gleicher Karatzahl im Vergleich zum Brillantschliff größer erscheinen. Da die Ecken fragil sind, sollten sie durch eine geeignete Fassung geschützt werden. Das charakteristische Kreuz in der Mitte entsteht durch die sternförmige und parallele Anordnung der Facetten.

Der Princess Cut nutzt die natürliche Form des Diamanten

Der Princess Cut ist ein eckiger Schliff. Da die natürliche Form eines Rohdiamanten einem Oktaeder gleicht, geht bei diesem Schliff im Vergleich zum runden Brillantschliff deutlich weniger Material verloren. Das ist einer der Gründe dafür, warum ein Diamant im PrincessCut günstiger ist als ein Brillant. Durch die Gestaltung der Facetten entsteht außerdem ein Lichtspiel, das dazu beiträgt, dass Unreinheiten weniger auffallen. Für diesen Schliff eignen sich also nicht nur lupenreine Diamanten, sondern auch solche mit kleinen Einschlüssen.