Auf die Plätze, fertig, los! Sobald diese Worte ausgesprochen sind, kommt es drauf an. Wird es eine neue Bestzeit oder sind weitere Trainingseinheiten erforderlich? Die Stoppuhr verrät es – oder der Chronograph am Handgelenk.

Die Bezeichnung „Chronograph“ leitet sich von den griechischen Begriffen „chronos“ für „Zeit“ und „grapho“ für „ich schreibe“ ab. Eine solche Uhr schreibt also die Zeit oder – wie wir heute sagen – sie stoppt die Zeit. Ein Chronograph zeigt aber immer auch, anders als eine reine Stoppuhr, die aktuelle Uhrzeit an. Er kann aber eben zusätzlich ermitteln, ob zum Beispiel die üppige Lasagne vom Vorabend Einfluss auf die Dauer der morgendlichen Joggingrunde hatte. Waren es nur Bruchteile von Sekunden, Minuten oder gar Stunden? Der Chronograph gibt darüber gnadenlos präzise Auskunft. Verfügt der Chronograph zusätzlich über eine Tachymeterskala, können sogar Geschwindigkeiten ermittelt werden.

Zwei Dinge fallen beim Blick auf einen Chronographen sofort ins Auge. Zum einen die zwei üblicherweise neben der Krone angeordneten Drücker und die zusätzlichen kleinen Hilfszifferblätter auf dem Hauptzifferblatt, die auch Totalisatoren genannt werden. Diese zeigen während eines Stoppvorgangs zum Beispiel die bereits vergangenen Minuten und Stunden an. Die Sekunden werden mithilfe des Zentralsekundenzeigers abgelesen. Wenn die Stoppuhr nicht betätigt wird, steht dieser still. Die Sekunden der Uhrzeit, welche auf einem kleinen Hilfszifferblatt angezeigt werden, laufen dauerhaft mit.

Zum Starten und Beenden eines Stoppvorgangs wird der obere Knopf gedrückt, durch Betätigen des unteren Drückers werden alle Stoppzeiger in die Nullstellung beziehungsweise auf 12 Uhr zurückgestellt. Damit ist allerdings nur das Grundprinzip des Chronographen erklärt, der noch viele weitere faszinierende Möglichkeiten birgt, wie beispielsweise eine Flyback-Funktion oder einen Schleppzeiger. Wir erklären euch gern an einer unserer vielen exklusiven „Stoppuhren“, was es damit auf sich hat.

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