Wann haben Sie Ihrer Lieblingsuhr zuletzt eine Auszeit gegönnt? Unser Uhrmachermeister erklärt, warum die richtige Pflege Ihrer Uhr so wichtig ist und verrät, was Sie auch in Corona-Zeiten auf keinen Fall vernachlässigen sollten.

Auch wenn derzeit (fast) alle Räder im Lande stillzustehen scheinen: In Ihrer Armbanduhr wird weiter fleißig gearbeitet. Hier drehen sich kleinste Zahnräder, schwingt die Unruh schier unaufhörlich. Was viele von uns als selbstverständlich hinnehmen, bedarf einer unfassbaren Leistung und Präzision, welche nur durch regelmäßige Wartung und Pflege am Laufen gehalten werden kann.

Sie haben Fragen? Unser Uhrmachermeister hat Antworten

Aber welche Pflege braucht eine Armbanduhr genau? Und warum sollten Sie auch in Corona-Zeiten Ihren Zeitmessern ganz viel Liebe schenken, auch wenn diese vielleicht nicht so oft wie gewohnt getragen oder gar ausgeführt werden? Auf diese und noch mehr Fragen gibt Ihnen unser Uhrmachermeister Ronald Förster antworten.

Was sind die typischen Reparatur- und Serviceaufträge, mit denen ein Uhrmachermeister täglich konfrontiert wird?

Das tägliche Aufkommen ist ein Mix zwischen Batteriewechsel, Bandanpassungen und Reglagen. Reglage ist die Kontrolle und Optimierung des Gangs in verschiedenen Lagen und bei unterschiedlichen Temperaturen. Ferner kümmern wir uns um die Revision inklusive Aufarbeitungen Ihrer Uhren und erstellen Ihnen vorab gerne eine Kostanvoranschlag heirfür. (Erfahren Sie in unserem Beitrag „Uhrenwissen“ alles über die Revision)

Warum sollte man seine Uhr zur Revision bringen? Und welche Zeiträume sollten dabei beachtet werden?

Ein Uhrwerk ist vergleichbar mit einem Motor im Auto, nur, dass dieses weitaus mehr „Kilometer“ in kürzester Zeit schafft. So ganz grob kann man sagen, dass allein die Unruh zwischen 18.000 und 36.000 Schwingungen pro Stunde vollführt. Da kommen über einen Zeitraum von fünf Jahren mehr als eine Milliarde Schwingungen zusammen. Um da großem Verschleiß vorzubeugen und den Wert des kostbaren Zeitmessers zu erhalten, sollte man seine Uhr am besten Jährlich durch einen autorisierten Fachhändler überprüfen lassen.

Welche anderen Arbeiten oder Vorkehrungen sind nötig, will man lange Freude an seinen Uhren haben?

Eine jährliche Überprüfung der Wasserdichtheit ist ratsam, da die Dichtungen im täglichen Leben durch UV-Licht und Hautschweiß angegriffen werden. Sind diese zu alt, werden sie spröde und können das Eindringen von Feuchtigkeit nicht mehr verhindern. Hier gilt ganz klar: Vorsorge ist besser als Nachsorge.  

Sie raten den Kunden, gerade jetzt, zu Corona-Zeiten, die Uhren zum Uhrmachermeister zu bringen. Warum?

Die aktuelle Situation macht uns allen sehr zu schaffen, daher gibt es derzeit nichts Schöneres, als sich an seinen schönen Dingen neu zu erfreuen. Da Zeit in Form von Termindruck nicht mehr so stark im Vordergrund steht, ist jetzt ein guter Moment, die kostbaren Zeitmesser warten zu lassen.

Goldschmiede Hofacker ist zertifiziert, Reparaturen aller Art an Rolex Uhren vornehmen zu dürfen. Was macht die Arbeit an Uhren der Marke so besonders?

Es ist nicht nur die Faszination der Geschichte, sondern die Präzision. Kein Hersteller sonst kann Uhrwerke in großen Zahlen herstellen mit Gangwerten, welche einer Quarzuhr gleichkommen. Es wurde von A bis Z an alles gedacht. Eine Rolex Uhr ist für viele Generationen gebaut.

Die Wartung der Uhr übernehmen Sie also auch trotz des Lockdowns?

Ja, unsere Werkstätten sind auch während des Corona-bedingten Lockdowns besetzt und kümmern sich mit Sorgfalt, Liebe und Hingabe um Ihre Lieblingsstücke. Vereinbaren Sie am besten einen individuellen Termin.

Zur Terminvereinbarung erreichen Sie uns per Telefon oder E-Mail:

Koblenz: 0261 12202 / koblenz@goldschmiede-hofacker.de

Trier: 0651 9120977 / trier@goldschmiede-hofacker.de

Wir wünschen Ihnen alles Gute – und bleiben Sie gesund!

Ihre Goldschmiede Hofacker